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Welche Hilfsmittel, Dienstleister oder andere Personen sollte ich in mein Buchprojekt miteinbinden?

Bevor ich überhaupt begonnen hatte aktiv mein Buch zu schreiben, informierte ich mich über unzählige Blogs, YouTube oder Ratgeber darüber, wie ein Buch grundsätzlich zu schreiben ist. Trotz, dass ich viele Bücher gelesen hatte, so war es etwas völlig anders selbst eine Idee in Buchform zu bekommen. Wie wird ein Buch formatiert? Wie viele Kapitel sollte ich anlegen und wann ist es sinnvoll Absätze zu machen? Wie muss ein Impressum aussehen? Diese und noch mehr Fragen beschäftigten mich zu Beginn meines Projektes. Zum Glück gibt es mittlerweile einige gute Ratgeber und Blogs, die sich mit solchen Fragen speziell für Selfpublisher beschäftigen.


Tools?

Grundsätzlich gibt es zum Schreiben selbst einige Programme außerhalb von Microsoft, wie beispielsweise Papyrus Autor oder Scrivener. Diese bieten neben vielen Funktionen die Möglichkeit, Plot- oder Charakterdateien anzulegen oder gar die Spannungsbögen grafisch anzeigen zu lassen. Ich selbst habe damit keine Erfahrung. Erstens sind mir die Programme schlichtweg zu teuer und ich arbeite generell lieber mit Altbekanntem. Zumindest im Schreibprozess selbst genügen mir bisher die Funktionen die Word bietet. Je mehr Funktionen oder Spielerrein ich vorgesetzt bekomme, desto mehr befürchtet ich den Überblick zu verlieren. Falls ich mich doch einmal an eine andere Software wage, werde ich davon berichten.

Bei der Formatierung in ein Ebook-Format nutze ich Calibre. Dieses Programm ist äußerst übersichtlich und bietet eine Vielzahl von nützlichen Funktionen. Nach kurzer Einarbeitung und einigen Versuchen, war es dann nicht sonderlich schwer ein ansehnliches Ebook herzustellen. Zur Ansicht bietet es ich an, dieses im kostenlosen Amazonprogramm Kindle Previewer anzeigen zu lassen, denn so werden es später die Leser auf Amazon zu sehen bekommen.


Testleser

Die ersten und für mich wohl wichtigsten Personen sind meine Testleser. Sie geben mir Rückmeldung über die grundsätzliche Qualität der Geschichte. Neben dem Gesamteindruck hinterfragen Testleser bestenfalls jeden Handlungsstrang und jedes Verhalten der Charaktere. Ich hatte glücklicherweise engagierte Leser aus meinem Freundeskreis, die nicht sonderlich zimperlich waren. Wichtig ist, eine ehrliche Meinung und detaillierte Tipps für Alternativen. Auch ist es von Vorteil, wenn gleich mehrere Testleser das Manuskript lesen. Je mehr Meinungen und Anregungen, desto besser. Darüber hinaus können Testleser mit unterschiedlichen Vorlieben einen ersten Aufschluss auf die Zielgruppe geben.


Dienstleister

Da ich für mein eigenes Werk brenne und es für mich fürchterlich wäre, wenn diese wegen Äußeren Unstimmigkeiten als unprofessionell wahrgenommen werden könnte, habe ich professionelle Dienstleister in Anspruch genommen. Diese sind auf ihrem Gebiet Profis und können die Arbeit leisten, in denen ich schlichtweg keine Erfahrung habe. Das kann ein Lektorat, ein Korrektorat, das Buchcover oder die Satzgestaltung sein. Daneben gibt es noch Anbieter, die einen ebenfalls in der Veröffentlichung und Werbung unterstützen können.

Ein Lektorat wäre nach dem Testlesen und dem anschließenden Überarbeiten der nächste Schritt. Ein professionelles Lektorat bietet Techniken und Branchenerfahrung. Dein Manuskript wird dadurch weitaus intensiver und technischer überprüft als von den Testlesern. Klar, diese aufwendige Arbeit kostet Geld und das nicht wenig. Jeder muss daher selbst entscheiden, ob ihm diese Investition im Hinblick auf sein Manuskript wert ist. Eine Aufwertung ist es allemal.

Ein Korrektorat hingegen beschäftigt sich ganz plump gesagt rein mit der Sprache. Die Rechtschreibung, der Ausdruck, die Zeichensetzung und noch vieles mehr wird hier von fachmännischen Personen akribisch überprüft. Die Investition liegt hierbei aufgrund der hohen Intensität, mit dem derjenige den Text bearbeiten muss, oft etwas über dem Lektorat.

Ein Cover gibt dem potenziellen Leser den ersten Eindruck. Es ist das Aushängeschild meiner Geschichte. Für mich stand fest, dass mein Cover ohne Frage professionell erfolgen muss und nur so die Geschichte würdig nach außen präsentieren kann. Ohne eine fundierte grafische Ausbildung und zusätzlichen Erfahrungen mit den technischen Ansprüchen eines Buches, halte ich es persönlich für sehr unsinnig, dieses selbst zu erstellen. Nach meiner Erfahrung in der Zusammenarbeit, wäre es mir unmöglich gewesen, mein Cover auf einem vergleichbaren Nivea hinzubekommen. Auch zu erwähnen ist, dass die meisten Dienstleister noch weitere sinnvolle Ergänzungsarbeit anbieten, wie beispielsweise Werbebilder, Banner oder Flyer.

Der Buchsatz war noch vor nicht allzu langer Zeit ein Fremdwort für mich. Nichtsdestotrotz stellte dieser nach reichlicher Recherche ein wichtiger Bestandteil für mich dar, ein professionelles Werk zu veröffentlichen. Die professionelle Satzarbeit beschäftigt sich unter anderem mit der Laufweite der Sätze, der grundlegenden Formatierung, dem Satzspiegel oder dem Umgang mit Leerzeilen, Seitenzahlen oder Überschriften. Kurz gesagt sorgt der Buchsatz dafür, dass mein Buch für den Leser einen professionellen optischen Eindruck macht und zudem angenehm zu lesen ist.


Bei jedem Dienstleister war für mich entscheidend, ob dieser oder diese mit dem Portfolio zu mir und meinem Werk passt und ich mir dadurch ein passendes Ergebnis vorstellen kann. Bisher war ich sehr zufrieden mit jeder Zusammenarbeit und der Umsetzung meiner Wünsche.

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