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  • David Zwick

Was steckt hinter "Ein Schwur aus Feuerstein"

Aktualisiert: 30. Apr 2019

Handlungsort

Durch meine tiefe Verbundenheit zu meiner Heimat, war es mir ein großes Anliegen eine Geschichte an diesem Ort spielen zu lassen. Der Pfälzerwald mit all seinen Mythen und Sagen eignet sich meiner Meinung nach bestens als Handlungsort. Die ein oder andere Anspielung im Buch lässt mein Heimatort vermuten. Wohingegen ich mich persönlich dagegen entschieden habe genaue Ortsangaben zu machen. Ich wollte den Eindruck vermeiden, dass es hier um ein geschichtstreues und geographisch korrektes Buch handeln würde.

Wie es dazu kam

Nach einigen Kurzgeschichten, wollte ich etwas Größeres und Bedeutenderes zu Papier bringen. Es fehlte nicht an Ideen, doch diese eine noch sehr vage Idee wuchs in einem sich langsam aufbauenden Prozess zu einer komplexen Geschichte.

Meine Inspiration bekam ich allen voran von den Abenteuerbüchern aus der Kindheit. Darin spielten Kinder und Jugendliche die Hauptrolle aus damaliger Sicht ziemlich düsteren Geschichten. Ich wollte noch einen Schritt weitergehen und eine Entwicklung meiner Protagonisten bis ins Erwachsenenalter zeigen. Dieses Drama, versehen mit Mysterykrimi und historischen Bezügen, ergab für mich ein unkonventionelles Herzensprojekt, in das ich bereit war jede Menge Zeit zu investieren. Obgleich es als historisches Jugenddrama eingeordnet werden kann, findet es sich ebenso in Genres wie Historienkrimi, Weltkriegsdrama oder Mystery wieder.

Warum genau diese Handlung?

Ich bin stets daran interessiert, wie die Menschen in unseren Dörfern die Schrecken des Krieges erlebt hatten, vor allem im Ersten Weltkrieg wo es bei Weitem nicht die Menge an Informationen gibt wie im danach folgenden Krieg. Also stellte ich mir vor, dass meine Geschichte genau in dieser von Leid geprägten Zeit spielen wird und eine Dorfgemeinschaft wie ich sie kenne verändern könnte. Einerseits blicke ich nostalgisch auf das Landleben Anfang des 19. Jahrhundert und andererseits bedrückt es mich, wieviel Leid die Menschen in Kriegs- und Armutszeiten ertragen mussten. Ein düsteres Ereignis in dieser Zeit spielen zu lassen und dies noch aus Sicht eines heranwachsenden Jungen zu zeigen, reizte mich ungemein. Auch stellte ich mir die Frage: »Was wäre, wenn heute ein ähnlicher Schrecken über mein Dorf kommen würde? Zum damaligen Stand des Kriminalverständnisses und ohne die heutige digitale Weltoffenheit, wurden derartige Fälle völlig anders betrachtet als heute. Wie würde dies die Bürger und ihren gewohnten Umgang in ihrer kleinen Welt beeinflussen?«, fragte ich mich.

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