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Von der Idee zum Buchprojekt

Welche Idee ist es wert niedergeschrieben oder gar veröffentlicht zu werden? Diese Frage hat sich wohl jeder Autor einmal gestellt. Wenn man bereits ein oder zwei Geschichten aufs Papier gebracht hat, stellt sich eine gewisse Sensibilität für Ideen ein. Das Gedächtnis sucht förmlich nach geeigneten Ideen, die eine spannende Geschichte ergeben könnten. Solche Ideen kommen in der Regel völlig unerwartet in alltäglichen Situationen. Für mich, wie wahrscheinlich für jeden Autor, ist daher ein Notizblock oder eben eine App unverzichtbar. Vielleicht hast du etwas gelesen, gesehen oder gehört, was in diesem Moment zu einer deiner Ideen passen könnte. Das können interessante Charaktere, Handlungsorte oder eben Situationen sein, aus welchen sie eine Geschichte formen lassen. Ich selbst habe in meiner App unzählige Ideen. Davon sind die meisten recht knapp und andere dagegen umfangreicher. Hieraus zeigt sich meist auf den ersten Blick, welche Geschichte mich am meisten beschäftigt und wozu ich mir die meisten Notizen gemacht habe.

Wirtschaftlicher Aspekt oder Bauchgefühl?

Natürlich können Ideen nach wirtschaftlichen Kriterien ausgewählt werden. Also nach den Erfolgschancen am Buchmarkt. Ich persönlich würde nie nach diesem Kriterium entscheiden, da ich mich bisher mit nichts länger beschäftigen kann, wofür ich schlichtweg nicht brenne. Natürlich gibt es rein von den Zahlen her stärkere und schwächere Genres. Wohingegen Krimis & Thriller und Liebesromane sich wohl am besten verkaufen lassen, wird ein Horrosplatter nicht den Massenmarkt bedienen, dafür aber eine kleine treue Fanbase. Also würde es wohl rein finanziell Sinn ergeben einen Krimi zu schreiben? Ich bin der Meinung, dass ein Buch meine eigenen Ansprüche nur gerecht werden kann, wenn ich mich voll und ganz damit identifiziere. Außerdem sollte das Schreiben Freude bereiten und die Illusion damit reich zu werden, solltest du sowieso erstmal aus deinen Träumen verbannen.


Welche Idee nun?

Bei mir, wie wahrscheinlich bei jedem, beginnt ein Buch zunächst mit einer groben Idee. Die meist aus einem Wort oder kurzen Sätzen bestehende Idee, wächst entweder oder wird irgendwann verworfen. Wenn du bei einer Idee einfach nicht weiterkommst, liegt das wahrscheinlich daran, dass dir diese Thematik schlichtweg nicht liegt oder abseits deiner Erfahrungen und Interessen stattfindet. Ich bewerte eine Idee als wertvoll, wenn ich auf den ersten Blick sehe, dass ich hierzu die meisten Notizen angelegt habe und gewissermaßen gezwungen bin, gesonderte Ordner anzulegen um den Überblick zu behalten. Irgendwann habe ich konkrete Vorstellungen an welche Stelle, also in welches Kapitel, gewisse Konflikte oder Höhepunkte passen könnten. Spätestens dann steht fest, dass diese Idee weitaus mehr darstellt als eine flüchtige Idee und reif ist niedergeschrieben zu werden. Sobald ich anfange zu schreiben, bestätigt mein Gefühl ob ich mich dabei wohlfühle oder eben nicht.


Titel?

Ein Titel ist zu diesem Stand bei mir meist schon vorhanden, wenn auch nur vorläufig. Er zeigt mir auf den ersten Blick worum es geht und um welches Genre es sich dabei handeln könnte. Außerdem transportiert der Titel bereits eine gewisse Stimmung. Immer wieder im Verlauf des Schreibprozesses überprüfe ich diesen, ob er imstande ist, meinen Lesern zu vermitteln worum es geht und diese darauf neugierig zu machen. Ein wichtiger Aspekt ist natürlich der Titelschutz. Ich überlege mir in der Regel einen Titel, der aufgrund seiner Einzigartigkeit auf dem Markt wohl eher nicht vergeben sein wird. Wenn dir ein Titel so sehr gefällt, dass du ihn unbedingt beibehalten willst (vor allem bei Ein-Wort-Titeln), empfehle ich dir schon zu Beginn, diesen nach Verfügbarkeit zu recherchieren. Wie frustrierend wäre es, wenn du erst kurz vor Veröffentlichung feststellen musst, dass dieser schon vergriffen ist? Hierzu gibt es Verzeichnisse wie beispielweise das VLB, das Deutsches Patent- und Markenamt oder direkt bei Amazon. Es gibt zudem die Möglichkeit einen Titel bei Anbietern gegen Entgelt für einen bestimmten Zeitraum zu reservieren.


Im nächsten Beitrag erfährst du mehr über meine Erfahrungen mit dem Strukturieren und Schreiben.

Also bleib dabei ;-)


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